Bei längerem Geruchsverlust kann ein Geruchstraining helfen, den Geruchssinn wieder anzuregen. Auf dieser Seite finden Sie Hilfsmittel für das Geruchstraining und erfahren mehr über Geruchsverlust, seine verschiedenen Formen und mögliche Ursachen.
Was versteht man unter Geruchsverlust?
Geruchsverlust bedeutet, dass man Gerüche weniger gut oder gar nicht mehr wahrnimmt. Da Geruchs- und Geschmackssinn eng miteinander verbunden sind, empfinden viele Menschen Speisen und Getränke auch als weniger schmackhaft.
Es gibt verschiedene Formen des Geruchsverlusts:
- Hyposmie : eine verminderte Geruchsempfindlichkeit, die dazu führt, dass Gerüche weniger intensiv wahrgenommen werden.
- Anosmie : vollständiger Verlust des Geruchssinns. Man kann überhaupt keine Gerüche mehr wahrnehmen.
- Parosmie : Gerüche werden verzerrt wahrgenommen. Vertraute Gerüche können beispielsweise unangenehm oder anders riechen.
- Phantomsmia : Man riecht Gerüche, die in Wirklichkeit nicht da sind.
Die Ursachen dieser Geruchsstörungen können vielfältig sein. Daher ist es wichtig, zunächst die Ursache des Geruchsverlusts zu ermitteln.
Was sind die Ursachen für den Verlust des Geruchssinns?
Der Verlust des Geruchssinns kann verschiedene Ursachen haben, darunter:
- kalt
- COVID 19
- Heuschnupfen oder andere Allergien
- chronische Sinusitis
- Nasenpolypen
- eine Nasenscheidewandverkrümmung
- Alter
- bestimmte neurologische Erkrankungen
Die Ursache entscheidet oft darüber, ob sich der Geruchssinn von selbst wiederherstellt oder ob eine weitere Behandlung notwendig ist.
Kann Ihr Geruchssinn wiederhergestellt werden?
Ob der Geruchssinn zurückkehrt, hängt von der Ursache des Geruchsverlustes ab.
Bei einer Erkältung oder COVID-19 erholt sich der Geruchssinn bei vielen Menschen innerhalb weniger Wochen oder Monate. Hält der Geruchsverlust länger an, kann ein Arzt ein Geruchstraining empfehlen. Ist der Geruchsverlust auf eine andere Erkrankung zurückzuführen, ist möglicherweise eine andere Behandlung erforderlich.
Wie kann Riechtraining bei Geruchsverlust helfen?
Bei manchen Formen des Geruchsverlusts kann ein Geruchstraining helfen, den Geruchssinn anzuregen. Geruchstraining wird häufig angewendet, wenn der Geruchsverlust über einen längeren Zeitraum anhält, beispielsweise nach einer Erkältung oder einer COVID-19-Erkrankung.
Beim Riechtraining üben Sie täglich mit verschiedenen, wiedererkennbaren Düften. Ziel ist es, den Geruchssinn zu trainieren. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Riechtraining bei einem Teil der Menschen mit langfristigem Geruchsverlust zur Wiederherstellung des Geruchssinns beitragen kann.
Welche Hilfsmittel stehen für das Geruchstraining zur Verfügung?
Für das Geruchstraining verwenden Sie Duftsets mit verschiedenen, wiedererkennbaren Gerüchen. In unserem Sortiment finden Sie diverse Hilfsmittel, um sofort mit dem Geruchstraining zu beginnen. Die Duftsets unterscheiden sich unter anderem in der Anzahl der Düfte und der Trainingsstruktur.
Sie finden alle Duftsets oben auf dieser Seite oder auf der Seite über g. Klicken Sie auf ein Duftset, um Produktinformationen zu erhalten.
Alle Hilfsmittel für das Geruchstraining finden Sie oben. Möchten Sie mehr über Geruchstraining erfahren und wie Sie damit beginnen können? Dann lesen Sie unsere ausführliche Informationsseite zum Thema Geruchstraining .
Wann sollten Sie zum Arzt gehen?
Wenden Sie sich an Ihren Hausarzt, wenn:
- Man riecht plötzlich weniger oder gar nichts mehr, ohne dass es dafür einen erkennbaren Grund gibt;
- Der Geruchsverlust hält länger an;
- Sie leiden neben einem Verlust des Geruchssinns auch unter einer verstopften Nase, Schmerzen oder Nasenbluten;
- Der Verlust des Geruchssinns tritt immer wieder auf;
- Sie erleben neben dem Geruchsverlust weitere Symptome, wie zum Beispiel Gleichgewichtsstörungen oder neurologische Symptome.
Häufig gestellte Fragen zum Geruchsverlust
Was sind die häufigsten Ursachen für einen Geruchsverlust?
Die häufigsten Ursachen sind Erkältung, COVID-19, Heuschnupfen, chronische Sinusitis, Nasenpolypen und eine Nasenscheidewandverkrümmung. Auch höheres Alter und bestimmte neurologische Erkrankungen können den Geruchssinn beeinträchtigen.
Kann ein Geruchsverlust von selbst wieder verschwinden?
Ja. Bei einer Erkältung oder COVID-19 erholt sich der Geruchssinn bei vielen Menschen von selbst. Wie lange das dauert, ist individuell verschieden.
Worin besteht der Unterschied zwischen Geruchsverlust und Anosmie?
Anosmie ist der medizinische Fachbegriff für den vollständigen Verlust des Geruchssinns. Wenn man noch etwas riechen kann, aber nicht mehr so gut wie gewöhnlich, spricht man von Hyposmie.
Hilft Geruchstraining?
Geruchstraining ist eine weit verbreitete Methode bei längerfristigem Geruchsverlust. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass sich der Geruchssinn bei einem Teil der Betroffenen dadurch verbessert.
Wie lange dauert das Geruchstraining?
Das Training mit Duftstoffen erfordert Zeit und Regelmäßigkeit. Oft wird empfohlen, mehrere Monate lang täglich zu üben.
Ist der Verlust des Geruchssinns dasselbe wie der Verlust des Geschmackssinns?
Nein. Geruchs- und Geschmackssinn sind zwei verschiedene Sinne. Da sie eng zusammenwirken, schmeckt Essen oft weniger gut, wenn der Geruchssinn beeinträchtigt ist.
Weitere Informationen?
In unserem Blogbereich über Riechstörungen finden Sie mehrere ausführliche Blogbeiträge zu diesem Thema.